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Begriffe aus dem Internet werden hier erklärt!

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Begriff Definition
Webbrowser

Webbrowser, oder allgemein auch Browser (engl., deutsche Aussprache [ˈbraʊ̯za]) genannt, für „Durchstöberer“, „Blätterer“ sind spezielle Computerprogramme zum Betrachten von Webseiten im World Wide Web. Das Durchstöbern des World Wide Webs beziehungsweise das aufeinanderfolgende Abrufen beliebiger Hyperlinks als Verbindung zwischen Webseiten mit Hilfe solch eines Programms wird auch als Internetsurfen bezeichnet. Neben HTML-Seiten können sie verschiedene andere Arten von Dokumenten anzeigen. Webbrowser stellen die Benutzeroberfläche für Webanwendungen dar.

Die verbreitetsten Webbrowser sind Windows Internet Explorer, Firefox, Safari, Opera und Google Chrome

Ursprünglich bezeichnete der aus dem Englischen entlehnte Begriff browsen (engl. to browse „stöbern, sich umsehen, schmökern“) am Computer lediglich das Nutzen von Navigationselementen (Vor, Zurück, Index etc.) zum Lesen von Texten bzw. Textdateien. Erweitert wurde dieser Begriff später durch das Aufkommen von Hypertext, bei dem man bestimmte, als Querverweis (auch „Hyperlinks“ genannt) wirkende Wörter auswählen kann, um zu einem anderen Text zu gelangen. Später kamen dann Funktionen zur Anzeige von Bildern dazu und auch sogenannte verweissensitive Grafiken, bei denen man auf einer Computergrafik einen Bereich (zum Beispiel bei einer Weltkarte) anklickt und dadurch zu einer verlinkten Textseite (zum Beispiel über ein bestimmtes Land) gelangt.

Webmail

Als Webmail werden Dienste im World Wide Web bezeichnet, die die Verwaltung von E-Mails mit einem Webbrowser ermöglichen. Standardmäßig sind ein Adressbuch und Dateiverzeichnis integriert. Immer mehr Webmail-Anwendungen bieten Groupware-Funktionalitäten an. Viele Internetserviceprovider bieten Webmail als Ergänzung zu ihrem Service an, bei Freemail-Anbietern wird die Nutzung meist über Werbung finanziert.

Vorteilhaft sind die geringen Anforderungen, da E-Mails von jedem Computer mit Internetanbindung und Webbrowser verfügbar sind.

Nachteilig ist, dass die Weboberflächen im Vergleich zu gängigen E-Mail-Clients meist weniger Funktionen beherrschen. Außerdem können die E-Mails nur umständlich offline bereit gestellt werden. Dynamische Oberflächen setzen sich auch bei Webmail durch Ajax erst langsam durch.

Der erste Webmail-Anbieter war Hotmail, welcher seinen inzwischen zu Windows Live von Microsoft gehörendem Dienst am 4. Juli 1996, dem US-amerikanischen Unabhängigkeitstag, startete.

Webmaster

Webmaster befassen sich mit der Planung, grafischen Gestaltung, Entwicklung, Wartung, Vermarktung und Administration von Websites und -anwendungen im Internet oder im Intranet einer Organisation. Sie sind der erste Ansprechpartner bei technischen Problemen, Fragen oder Anregungen zu einer Website.

Der Begriff wurde ursprünglich als Bezeichnung für den Administrator eines Webservers verwendet. Heute wird Webmaster auch als Berufsbezeichnung benutzt und kommt z. B. häufig in Stellenanzeigen vor.

Webseite

Die Website (von engl.: website) oder das Webangebot, die Homepage, seltener Webpräsenz oder Webauftritt genannt, ist ein ganzes Projekt im World Wide Web, das meist aus mehreren Webseiten oder Dokumenten (Dateien) und anderen Ressourcen besteht. Zudem wird ein Webangebot gewöhnlich durch eine einheitliche Navigation (Hypertext-Verfahren) zusammengefasst und verknüpft.

Website

Die Website (von engl.: website) oder das Webangebot, die Homepage, seltener Webpräsenz oder Webauftritt genannt, ist ein ganzes Projekt im World Wide Web, das meist aus mehreren Webseiten oder Dokumenten (Dateien) und anderen Ressourcen besteht. Zudem wird ein Webangebot gewöhnlich durch eine einheitliche Navigation (Hypertext-Verfahren) zusammengefasst und verknüpft

Webspace

Der Begriff Webspace beschreibt einen Speicherplatz für Dateien auf einem Server, auf den über das Internet dauerhaft zugegriffen werden kann. Webspace wird von Internetdienstanbietern angeboten, um Kunden zu ermöglichen, Dokumente und Datenbestände (wie z. B. Musikdateien), Internetpräsenzen oder Teile solcher zu speichern und zu veröffentlichen. Das Bereitstellen von Webspace wird Webhosting oder auch Nethosting genannt.

Webspace ist ein Produkt, das in der Regel durch seine Menge an Speicherplatz, eine Datenverkehr-Höchstgrenze und Sonderfunktionen wie serverseitig ausführbare Skriptsprachen (vgl. PHP, Perl, Python, ASP) charakterisiert wird.

Meist wird Webspace zusammen mit einer Domain im Rahmen eines Laufzeitvertrages angeboten. Die Preise und angebotene Leistungen variieren dabei stark. Kostenfreie Webspace Anbieter arbeiten zur Finanzierung meist mit Werbebannern oder Pop-up-Werbefenstern.

Werbebanner

Werbebanner (Einzahl: das, der im Netzjargon verbreitete Ausdruck der Banner ist falsch) sind eine Form der (Internet-)Werbung. Die Werbung wird dabei als Grafik- oder Flashdatei, meist im GIF- oder SWF-Format, in die Webseite eingebunden. In der Werbeindustrie haben sich verschiedene Standardgrößen für Banner etabliert – das Format 468 × 60 Pixel ist das am meisten verbreitete. Banner verweisen dann als Hyperlink auf die Website des Werbenden. Banner können in die Seite eingebettet sein, legen sich aber teilweise auch für einige Sekunden über die Seite (z. B. als sogenannter Powerlayer).

WWW

Das World Wide Web [ˌwɜːldˌwaɪdˈwɛb], kurz Web oder WWW, deutsch wörtlich „weltweites Gewebe“, ist ein über das Internet abrufbares Hypertext-System. Es wurde am 6. August 1991 weltweit zur allgemeinen Benutzung freigegeben.[1][2]

Hierzu benötigt man einen Webbrowser, um die Daten vom Webserver zu holen und zum Beispiel auf dem Bildschirm anzuzeigen. Der Benutzer kann den Hyperlinks im Dokument folgen, die auf andere Dokumente verweisen, gleichgültig ob sie auf demselben Webserver oder einem anderen gespeichert sind. Hierdurch ergibt sich ein weltweites Netz (oder Gewebe) aus Webseiten. Das Verfolgen der Hyperlinks wird oft als Internetsurfen bezeichnet.

Grafische Darstellung einiger weniger Seiten im World Wide Web um en.wikipedia.org am 18. Juli 2004Das WWW wird im allgemeinen Sprachgebrauch oft mit dem Internet gleichgesetzt, obwohl es jünger ist und nur eine mögliche Nutzung des Internets darstellt (so wie wiederum das Internet nur einer von verschiedenen möglichen Serververbünden ist). Es gibt durchaus Internet-Dienste, die nicht in das WWW integriert sind (am bekanntesten ist E-Mail, aber z. B. auch IRC und Telnet). Zu dieser Verwirrung haben nicht zuletzt die Webbrowser beigetragen, die nicht nur das eigentliche HTTP-Protokoll (siehe unten) benutzen können, sondern dem Nutzer auch noch andere Dienste wie Mail und FTP zugänglich machen.

Geschichte: Das Web entstand 1989 als Projekt am CERN in Genf (Schweiz), an dem Tim Berners-Lee ein Hypertext-System aufbaute. Das ursprüngliche Ziel des Systems war es, Forschungsergebnisse auf einfache Art und Weise mit Kollegen auszutauschen. Eine Methode hierzu war auch das „Verflechten“ von wissenschaftlichen Artikeln – also das Erstellen eines Webs. In Berners-Lees eigenen Worten: The WorldWideWeb (W3) is a wide-area hypermedia information retrieval initiative aiming to give universal access to a large universe of documents.

Das dem Hypertext zugrunde liegende Konzept stammt von früheren Entwicklungen ab, wie Ted Nelsons Projekt Xanadu, Vannevar Bushs „memex“ Maschinenidee und dem Note Code Project.

Das World Wide Web unterscheidet sich von damaligen Hypertext-Systemen (Note Code benutzte beispielsweise eine einfache und lesbare Syntax und sogar semantische Deskriptoren). Das WWW benötigt nur unidirektionale Links statt bidirektionaler, was es jedem ermöglicht, einen Link auf eine Ressource zu setzen, ohne dass deren Besitzer eingreifen muss. Zudem, anders als andere Protokolle wie HyperCard oder Gopher, baut das World Wide Web auf einem freien Protokoll auf, was die Entwicklung von Servern und Clients ohne Beschränkungen durch Lizenzen möglich machte.

Tim Berners-Lee nannte das erste Web-Anzeigeprogramm (das er im Herbst 1990 auf einem NeXT-Computer schrieb und das eher ein Browser-Editor-Hybrid war), einfach „WorldWideWeb“. Später benannte er es – um Verwechslungen mit dem World Wide Web (mit Leerzeichen) zu vermeiden – in „Nexus“ um. Es konnte damals nur Text anzeigen, aber spätere Browser wie Pei Weis Viola (1992) fügten die Fähigkeit, Grafiken anzuzeigen, hinzu. Marc Andreessen vom NCSA veröffentlichte im Jahre 1993 einen Browser namens „Mosaic für X“, der bald dem Web und auch dem gesamten Internet ungekannte Popularität jenseits der bisherigen Nutzerkreise und ein explosionsartiges Wachstum bescherte. Marc Andreessen gründete die Firma „Mosaic Communications Corporation“, später „Netscape Communication“. Mittlerweile können moderne Browser auch zusätzliche Merkmale wie dynamische Inhalte, Musik und Animationen wiedergeben.

WYSIWYG

WYSIWYG [ˈwɪziwɪg] ist das Akronym für das Prinzip "What You See Is What You Get" („Was du siehst, ist [das,] was du bekommst.“).

ein WYSIWYG-EditorBei echtem WYSIWYG wird ein Dokument während der Bearbeitung am Bildschirm genauso angezeigt, wie es bei der Ausgabe über ein anderes Gerät, z. B. einem Drucker, aussieht. Der Begriff wurde zuerst Anfang der 1980er im Zusammenhang mit Computer-Drucksatz-Systemen (Desktop Publishing) und Textverarbeitungsprogrammen verwendet. In den 1990ern wurde der Begriff WYSIWYG durch zahlreiche Programme aufgeweicht, bei denen das ausgegebene Dokument nur noch so ähnlich aussieht wie während der Bearbeitung. Insbesondere bei HTML-Editoren ist die Bezeichnung streng genommen nicht korrekt, da die Ausgabe einer HTML-Seite vom verwendeten Browser und dessen Voreinstellungen sowie eventuell den installierten Systemschriften abhängt und deshalb von Betrachter zu Betrachter stark variieren kann.

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