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Begriffe aus dem Internet werden hier erklärt!

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Begriff Definition
Hacker

Cracker umgehen Zugriffsbarrieren von Computer- und Netzwerksystemen. Das beinhaltet das Aushebeln von Schutzmechanismen einer Software durch Cracking, von der widerrechtlichen Manipulation kommerzieller Software bis hin zu einer legalen Crackerszene begeisterter Programmierer, die mithilfe ihrer eigenen CrackMes einen Sport auf geistiger Ebene praktizieren. Darüber hinaus ist die Abgrenzung des Crackerbegriffs nicht einheitlich:

Das Jargon File verdeutlicht das Selbstverständnis der Akademischen Hackerkultur, eine Bezeichnung, die auf das ursprünglich akademische Umfeld jener Subkultur schließen lässt, nicht aber bedeutet, dass Hacken damals eine akademische Studienrichtung gewesen sei. Als Reaktion auf schlechte Presse will das Jargon File seit 1990 sämtliche Hacker, die ihre Aktivitäten betont auf die Umgehung von Sicherheitsmechanismen legen, ungeachtet ihrer Motivation nicht als Hacker, sondern als Cracker betitelt sehen.

Header

Header (von engl. head = Kopf) ist ein englisches Wort mit der Bedeutung Kopf, Einleitung, Vorspann.

In der Informationstechnik werden Metadaten am Anfang einer Datei oder eines Datenblocks als Header (auch: Dateikopf) bezeichnet. Diese können verwendet werden, um das Dateiformat zu beschreiben oder weitere Angaben beispielsweise zum Ursprung der Daten zu machen.

Beispiele für die Anwendung von Headern:

In E-Mails oder im Usenet werden sogenannte Kopfzeilen verwendet, um Absender, Empfänger, Betreff, Datum, Route der Nachrichten und vieles mehr zu beschreiben, siehe Header (E-Mail). Im Bereich der Computernetzwerke findet der Begriff Header ebenfalls Anwendung. So besitzt jedes von einem Rechner versandte Datenpaket einen Header, der Daten über den Absender, Empfänger, Typ und Lebensdauer des Datenpakets beinhaltet. Bei Mediendaten werden Header oft benutzt, um den Urheber oder andere relevante Daten zur Entstehung des Werkes zu kennzeichnen. Typischerweise sind weiterhin Angaben zur physischen Form der Daten vorhanden, beispielsweise: Größe, Auflösung (bei Bildern), Datenrate (bei Audio- und Video-Dateien), Version des Dateityps, usw. In den Programmiersprachen C und C++ gibt es so genannte Header-Dateien, die eine Schnittstellendefinition enthalten. Beim Hypertext Transfer Protocol werden über den Header HTTP-Cookies und Metadaten wie Dateigröße, HTTP-Server- und User-Agent-Kennung und MIME-Typ übertragen. Die Kopfzeile in Print-Medien wird ebenfalls oft Header genannt. Dem Format eines Headers muss eine klare und eindeutige Spezifikation zugrunde liegen. Diese kann beispielsweise von Normungsinstitutionen oder in Form von RFCs festgelegt werden.

Hochladen

Das Hochladen oder der Upload [ˈʌp.ləʊd] (von englisch upload, für Hochladen oder Hinaufladen) bezeichnet in der Informatik einen Datenfluss vom lokalen Rechner oder einem lokalen Speichermedium zu einem entfernten Rechner. Der Datenfluss in die andere Richtung wird auch als Download bezeichnet (siehe auch Herunterladen). Im Rahmen eines Uploads von Daten über das Internet wird der Upload auch als Upstream (von englisch upstream) bezeichnet.

Homepage

Homepage (engl., wörtlich übersetzt ‚Heimseite‘), auch Leitseite, Einstiegsseite, Hauptseite und Frontpage, bezeichnet die Seite eines Webauftrittes (Website), die als zentraler Dreh- und Angelpunkt angelegt ist. In den meisten Fällen ist die Homepage auch die Leitseite einer Website. In besonderen Fällen ist ihr jedoch eine Intro-Seite vorgeschaltet, die dann als Einstiegsseite fungiert. Als Startseite wird das Webdokument bezeichnet, welches erscheint, wenn eine Webadresse ohne Angabe eines Webdokumentes aufgerufen wird. Die jeweilige Startseite, die ein Browser einliest, wenn er die Website aufruft, wird default-mäßig (standardmäßig) definiert. Bei Websites wird dann eine default-Ressource geöffnet – je nach Einstellung des Webservers meistens eine Datei mit dem Namen index.html, index.htm, home.html, home.htm, default.html, default.htm oder index.php.

Hosting

Hosting (dt. "Gastgeber sein") ist die Unterbringung von Internetprojekten, die sich in der Regel auch öffentlich durch das Internet abrufen lassen. Diese Aufgabe übernehmen Internet-Dienstleistungsanbieter (Provider oder Webhoster), die Webspeicher, Datenbanken, E-Mail-Adressen und weitere Produkte anbieten und zum Austausch von Daten durch das Internet dienen. Diese Anbieter legen üblicherweise auf ihren Webservern die durch den Kunden z. B. per SFTP oder FTP hochgeladenen Webseiten ab, übernehmen ggf. auch die Registrierung von Domains und die Bekanntmachung per DNS.

Zu den Dienstleistungen können gehören:

Bereitstellung von Webspeicher, Webhosting Bereitstellung von Webdatenbanken, wie z. B. MySQL, PostgreSQL oder Oracle Registrierung von TLDs E-Mail-Hosting Bereitstellung kompletter Shopsysteme Bereitstellung kompletter CMS, wie z. B. Typo3 oder Joomla und phpwcms Der durch den Webhoster angebotetene Webspeicher wird durch den Kunden üblicherweise zur Veröffentlichung der eigenen Webseiten genutzt. Hierzu können gehören

private Webseiten, kommerzielle Internetprojekte, sowie Firmenwebseiten und komplexe Programme oder Anwendungen, die aus den verschiedensten Script- und Programmiersprachen wie z. B. PHP, ASP, ColdFusion, Perl, Python, C, Ruby oder auch Java entstehen können.

Ebenso nehmen viele Benutzer reines E-Mail-Hosting in Anspruch. Über dieses kann die Kommunikation zwischen zwei verschiedenen Teilnehmern über einen Mailserver oder ggf. mehrere Mailserver erfolgen. Reines E-Mail-Hosting ist üblicherweise bis zu einem bestimmten Umfang kostenlos. Will man jedoch besondere Leistungen wie z. B. viel Speicherplatz, so kann man bei den meisten Anbietern auch ein kostenpflichtiges Upgrade vornehmen.

Auf Grund der breiten Fächerung in dieser Branche muss man sich eingehend über die verschiedenen Anbieter informieren und sich genau anschauen, welche Erfahrungen andere Benutzer bereits gesammelt haben. Besonderen Wert sollte man hier auf die Anzahl von Jahren legen, die der Anbieter bereits tätig ist. In vielen Fällen stellen Hostinganbieter nach nur wenigen Monaten den Betrieb wieder ein.

In einem solchen Fall ist es nicht selten, dass Webseiten mehrere Tage oder gar Wochen im Internet nicht erreichbar sind und man sich in dieser Zeit mit der Suche nach einem neuen Anbieter und dem Ausfüllen von Konnektivitätskoordinationsanträgen (KK-Anträge) beschäftigen muss.

HTML

Die Hypertext Markup Language (HTML, dt. Hypertext-Auszeichnungssprache), oft kurz als Hypertext bezeichnet, ist eine textbasierte Auszeichnungssprache zur Strukturierung von Inhalten wie Texten, Bildern und Hyperlinks in Dokumenten. HTML-Dokumente sind die Grundlage des World Wide Web und werden von einem Webbrowser dargestellt. Neben den vom Browser angezeigten Inhalten einer Webseite enthält HTML zusätzliche Angaben in Form von Metainformationen, die z. B. über die im Text verwendete Sprache oder den Autor Auskunft geben oder den Inhalt des Textes zusammenfassen. Die Auszeichnungssprache wird vom World Wide Web Consortium (W3C) weiterentwickelt. Aktuell trägt HTML die Versionsnummer 4.01. HTML 5 befindet sich in der Entwicklung. Parallel existiert die Extensible Hypertext Markup Language (XHTML), die zeitweilig als Ersatz für HTML 4.01 gedacht war.

Hyperlink

Als Hyperlink, auch kurz Link (engl. für „Verknüpfung, Verbindung, Verweis“), amtsdeutsch elektronischer Verweis, bezeichnet man einen Querverweis auf ein anderes Dokument innerhalb eines Hypertextes, der automatisch durch das „Hypertextsystem“ verfolgt werden kann.

Der Begriff wird meist auf das World Wide Web bezogen.

Das Konzept von Hyperlinks entspricht funktional dem Querverweis oder der Fußnote aus der konventionellen Literatur, bei der das Ziel des Verweises allerdings in der Regel manuell aufgesucht werden muss.

Man spricht von einem verlinktem Dokument, wenn es mindestens einen Hyperlink enthält, der auf ein zweites Dokument gerichtet ist.

Link ist ein mit dem deutschen Wort "Gelenk" verwandtes Lehnwort aus dem Englischen (engl. link "Kettenglied, Verbindungsglied"), das im Deutschen ursprünglich als Neutrum aufgefasst wurde ("das Missing Link", "das Link" als Längenmaß), bei der erneuten Entlehnung in die deutsche Fach- und Umgangssprache des Computerwesens dort aber zumeist als Maskulinum aufgefasst wurde ("der Hyperlink" neben "das Hyperlink") und auch im Duden für die computersprachliche Verwendung nur noch in der männlichen Form aufgeführt wird.

Link bezeichnet:

Hyperlink, eine Verknüpfung aus einem Webdokument zu einem anderen Dateiverknüpfung, in Betriebssystemen ein Verweis auf eine Datei Link (Kommunikationstechnik), automatisierte Inter-Rechner Verbindung Link (Einheit), eine Maßeinheit der Länge link(), eine traditionelle Routine aus der Standard C Library, siehe dazu ln (Unix)

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