Begriffe aus dem Internet werden hier erklärt!
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| Begriff | Definition |
|---|---|
| Dokument |
Ein elektronisches Dokument ist ein Text, eine Zahlentabelle, ein Bild oder eine Folge oder Kombination von Texten, Tabellen oder Bildern, die durch Digitalisieren (Umwandlung in einen Binärcode) in Dateiform angelegt oder überführt wurden. Der Gesetzgeber hat den § 130a ZPO mit dem Titel „elektronisches Dokument“ überschrieben, wobei der Gesetzgeber an dieser Stelle auf eine Legaldefinition genauso verzichtet wie auf eine Verweisung. Aber auch in anderen Normen der ZPO oder in anderen Gesetzen, wird der Begriff des elektronischen Dokuments schlichtweg vorausgesetzt. Darunter ist jede potentiell dauerhafte Fixierung von Daten auf einem Datenträger unter Einsatz elektronischer Signalverarbeitung zu verstehen. Elektronische Dokumente können vielfach verwendet werden, wenn das Gesetz für die entsprechende Erklärung oder Handlung die Schriftform vorschreibt. So in § 126a BGB und 130a ZPO. Allerdings verzichtet der Gesetzgeber auf eine klare und eindeutige Definition und setzt den Begriff vielmehr als bekannt voraus. Rechtsgeschäfte (Verträge)können durch Austausch elektronischer Dokumente geschlossen werden. Im gerichtlichen Verfahren können dem Gericht gegenüber Schriftsätze, Anträge, Erklärungen, Aussagen und Gutachten in elektronischer Form abgegeben werden. Umgekehrt können Verfügungen und Zustellungen durch das Gericht elektronisch erfolgen. Schließlich können durch Behörden Verfügungen, Bescheide und andere Verwaltungsakte statt in schriftlicher auch in elektronischer Form erlassen und elektronisch zugestellt werden. Das elektronische Dokument ist damit zentrales Instrument zur Umsetzung des so genannten E-Justice. Voraussetzung ist in jedem Fall, dass derjenige, der ein elektronisches Dokument erhalten soll, mit dieser Form der Kommunikation einverstanden ist und einen entsprechenden Zugang für das elektronische Dokument eingerichtet hat. Ein elektronisches Dokument wird in der Regel nur dann als wirksam behandelt, wenn der Aussteller eine qualifizierte elektronische Signatur angefügt hat, die ihn zweifelsfrei als Urheber des Dokuments legitimiert und die mit den übermittelten Daten so verknüpft ist, dass eine nachträgliche Veränderung des Dokuments erkannt werden kann. Fortgeschrittene Signaturen können den Nachweis erbringen, dass bestimmte Angriffe gegen die Echtheit des Dokuments nicht zutreffend sind und können so den Beweiswert faktisch erhöhen. Der vorlegende Empfänger muss, bei Zweifeln an der technischen oder organisatorischen Sicherheit dieses Signaturverfahrens, die erforderlichen Details zu seiner Sicherheit und Leistungsfähigkeit behaupten und beweisen. Regelmäßig wird es ihm hierzu an Informationen und Beweismitteln mangeln, so dass er oft den Beweis auch nicht mit Hilfe elektronisch signierter Dokumente wird führen können – zumindest nicht ohne eine Beweiserleichterung. So wären Beweiserleichterungen durch Anschein oder Vermutung immer dann gerechtfertigt, wenn die Sicherheit des Signaturverfahrens gewährleistet und überprüft worden ist. Der 2005 neu eingefügte § 371a ZPO gewährt nun eben diese Beweiserleichterungen; allerdings nicht für einfache oder fortgeschrittene, sondern eben nur für qualifizierte Signaturen nach § 2 Nr. 3 SigG und hier auch für private und öffentliche unterschiedlich. Sie ersetzt damit den früheren § 292a ZPO, der damit entfallen ist. |
| Domain |
Eine Domain (auch Domäne) ist ein Namensraum, der zusammen mit dem Hostnamen dazu dient Computer im Internet zu identifizieren und ist unter anderem Bestandteil der URL einer Webseite, wie z. B. example.com. Domains stellen dabei einen zusammenhängenden Teilbereich des hierarchischen DNS-Namensraumes dar. |
| Doorwaypages |
Der Begriff Brückenseite oder englisch Doorway Page (auch Jump-Page, Satellitenseite oder Spiegelseite genannt) bezeichnet für Suchmaschinen optimierte Internetseiten ohne eigenen Inhalt, die auf die eigentliche Webpräsenz verweisen. Durch die Brückenseiten kann eine Suchmaschinenoptimierung vorgenommen werden, ohne dass die Inhalte der eigentlichen Webpräsenz verändert werden müssen. Die Seiten werden mit Schlüsselwörtern gespickt, unter denen sie bzw. die verlinkten Seiten in Suchmaschinen gefunden werden sollen. Außerdem werden Brückenseiten benutzt, um die Linkpopularität (engl. link popularity) zu erhöhen und damit das Ranking in Suchmaschinen zu verbessern. Eine Brückenseite hat folgende Merkmale: Sie bietet Suchmaschinen Schlüsselwörter an Sie fungiert nur als Zwischenseite Sie leitet Besucher automatisch (z. B. mithilfe von JavaScript) auf die Hauptseiten weiter Brückenseiten werden oft durch Skripte oder Programme automatisch in großen Mengen erzeugt. Intern werden oft Mechanismen des Crosslinking verwendet. Diese klassische Form der Brückenseite wird von den größeren Suchmaschinen oft erkannt und (als Manipulationsversuch) negativ bewertet. Es kann sogar zum Ausschluss aus dem Suchmaschinen-Index führen. |
| Download |
Herunterladen (ugs. runterladen) oder auch downloaden ist ein Begriff aus der elektronischen Datenverarbeitung. Es wird damit die Übertragung von Daten von einem Computer in einem Netzwerk oder im Internet zum eigenen Computer (Client) bezeichnet. Herunterladen oder ein Download ist somit das Gegenstück zum Hochladen bzw. einem Upload. Umgangssprachlich werden auch die Begriffe „saugen“ oder „ziehen“ verwendet. Probleme und Risiken: Fehlende Integrität durch gefälschte oder veränderte Software durch Malware. Integrität nur durch Vertrauen in die jeweilige Quelle. Dateikorruption durch Verbindungsabbrüche, gegebenenfalls Verwendung von Prüfsummen wie etwa Message Digest Algorithm 5 (MD5) notwendig. Vertraulichkeit lässt sich unter anderem durch Verschlüsselungsverfahren wie SSL oder SFTP erreichen. Die am häufigsten verwendeten Verfahren FTP und HTTP können von Dritten „mitgelesen“ werden, soweit die Datei nicht bereits vor Übertragung mit Programmen wie etwa GNU-PG verschlüsselt wurde. Nichtvorhandensein einer Hardcopy für den Fall, dass die downgeloadete Datei verloren geht. In dem Fall muß die Datei erneut heruntergeladen werden, was in manchen Fällen mit einer erheblichen Wartezeit verbunden ist und eventuell einen erneuten Kauf notwendig macht oder gar nicht mehr möglich ist, da der Download-Service eingestellt wurde. |
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Die (auch das) E-Mail [ˈiːmeɪl] (kurz Mail; von englisch: „electronic mail“; zu Deutsch: „die elektronische Post“ oder „der elektronische Brief“) bezeichnet eine auf elektronischem Weg in Computernetzwerken übertragene, briefartige Nachricht. Eindeutschungen wie „E-Brief“, „E-Post“ oder „Netzbrief“ sind weniger verbreitet. E-Mail wird – noch vor dem World Wide Web – als wichtigster und meistgenutzter Dienst des Internets angesehen. Allerdings ist seit ca. 2002 über die Hälfte und seit 2007 mehr als 90 % des weltweiten E-Mail-Aufkommens auf Spam zurückzuführen. Geschichte: Als Erfinder der elektronischen Post gilt der Computertechniker Ray Tomlinson. Erste Tests erfolgten 1971, und gegen Ende (November oder Dezember) 1971 hatten die von ihm entwickelten Programme (SNDMSG/READMAIL) Premiere. Der damals beim privaten Forschungsunternehmen BBN (Bolt, Beranek and Newman) in Cambridge, Massachusetts, mit dem Aufbau des ARPANET beschäftigte Erfinder kann aber nach eigenen Angaben nicht mehr genau sagen, was der Inhalt der ersten Botschaft war. Die erste Buchstabenreihe einer amerikanischen Computertastatur „QWERTYUIOP“ sei aber sehr wahrscheinlich. Parallel zum Internet entwickelten sich zu Beginn der 1980er Jahre in den meisten Netzwerken Systeme, mit denen sich Nachrichten übertragen ließen. Dazu gehörten unter anderem Mailbox-Systeme, X.25, Novell und BTX. Diese Systeme wurden Mitte der 1990er durch die Verbreitung des Internet stark verdrängt. Aus dieser Zeit, nämlich aus dem Jahr 1982, stammt auch das Protokoll RFC 822, das erstmals das Format von Textnachrichten im Arpanet definierte. RFC 822 wurde im Jahr 2001 durch RFC 2822 ersetzt, das wiederum im Jahr 2008 durch RFC 5322 ersetzt wurde. In Deutschland wurde am 2. August 1984 die erste Internet-E-Mail empfangen: Werner Zorn von der Universität Karlsruhe (TH) empfing unter seiner Adresse „zorn@germany“ eine Grußbotschaft der US-amerikanischen Plattform CSNET zur elektronischen Kommunikation von Wissenschaftlern. |
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| E-Shop |
Der Onlineshop stellt Waren und digitale Produkte im Internet zum Verkauf bereit. Dabei handelt es sich bei einem Shopsystem grundsätzlich um Software mit einer Warenkorbfunktionalität. Der Käufer wählt das Produkt aus und legt es in den Warenkorb. Hinter einem E-Shop steht ein physisches Geschäft, das die Bestellung abwickelt. Es gibt diverse E-Shop-Software für diesen Verkaufskanal. Moderne Onlineshops bieten dem User nicht nur die Möglichkeit das Produkt zweidimensional zu betrachten und ein paar technische Daten zu lesen. Im Bereich hochwertiger Konsumgüter werden mitunter auch dreidimensionale Produktabbildungen visualisiert. Die Wahrnehmung des Kunden soll möglichst nah an die Realität geführt werden. Hierzu finden häufig auch Sound-Animationen Anwendung sowie Konfigurationsprogramme, mit denen das Produkt in Farbe, Ausstattung und Design oft an die individuellen Vorstellungen des Kunden angepasst werden kann. Der Hersteller bzw. Anbieter gewinnt auf diese Weise zusätzlich wertvolle Informationen über Kundenpräferenzen. Besonders bekannte Formen des Internethandels sind Buch- und Musikversand und Internetauktionen. Im Zuge des Internetbooms gegen Ende des 20. Jahrhunderts gewannen Onlineshops immer mehr an Bedeutung. Internethändler haben den Vorteil, dass sie keinen physischen Verkaufsraum brauchen, dieser steht virtuell als Website zur Verfügung. Auch brauchen Onlineshops häufig keinen oder nur wenig Lagerraum, da sie eine Lieferung oft direkt vom Erzeuger veranlassen (Drop Shipping) bzw. die Waren je nach Bedarf bestellen können. Die eingesparten Festkosten lassen sich dann an den Verbraucher weitergeben. Sogar Internetbuchhändler, die in Deutschland der Buchpreisbindung unterliegen, welche Rabattaktionen verbietet, haben den Vorteil durch die Übernahme der Versandkosten dem Kunden bei gleichem Preis den Gang zum Buchladen zu ersparen. Hier spricht man vom klassischen Versandhandel. Bei digitalen Produkten wie Musikdateien, Software oder Onlinebüchern kann der Kunde nach dem Kauf das Produkt direkt herunterladen. Der physische Versand entfällt in dem Fall und der Kunde kann seinen Einkauf sofort nutzen. Gewinner dieses Trends sind neben den Onlineshops vor allem Logistikunternehmen und Zustelldienste, während Klein- und Einzelhändler oft die Verlierer solchen Wandels sind. Auch die IT-Branche profitiert indirekt durch höhere Auftragszahlen für die technische Bereitstellung und Wartung der Onlineshops vom Wachstum des Internethandels. Der Einzelhandel muss nicht mehr der Verlierer dieser Entwicklung sein. Es gibt allmählich virtuelle regionale Marktplätze, die den Vorteil des regionalen Einzelhandels nutzen: Die schnellen Lieferzeiten. |
| FAQ |
Frequently Asked Questions, kurz FAQ, englisch für häufig gestellte Fragen, sind eine Zusammenstellung von oft gestellten Fragen und den dazugehörigen Antworten zu einem Thema. Bekannt geworden sind FAQ in der Informationstechnik, insbesondere im Internet, wo viele Newsgroups des Usenet eine FAQ-Sammlung erstellt haben, um die Foren zu entlasten. Weil sich das Prinzip der FAQ bewährt hat, gibt es diese in vielen Bereichen. Zu DOS-Zeiten wurden Programmen oft Textdateien namens faq.txt beigegeben. Später ergänzten Online-FAQ die Offline-Readme-Datei und das Benutzerhandbuch. Die ersten Online-FAQ verfasste 1982 der NASA-Mitarbeiter Eugene Miya. Teilweise werden FAQ auch „vorbeugend“ angelegt, ohne dass ihnen entsprechend häufige Nachfragen vorausgegangen sind. Die FAQ-Listen auf dem neuesten Stand zu halten, bedeutet eine erhebliche Arbeit und wird von Webmastern oder sonstigen Experten und Interessierten durchgeführt, oftmals freiwillig und ehrenamtlich. |
| Fernwartung |
Es lassen sich verschiedene Verfahren der Fernwartung unterscheiden. Bei Unterstützung des entfernten Anwenders wird oftmals der passive Übertragungsmodus verwendet. Dabei kann der Servicetechniker durch die Ansicht des entfernten Bildschirms Hilfestellungen geben. Tastatur und Mauseingaben können nicht vorgenommen werden. Bei der aktiven Fernsteuerung kann der Servicetechniker auch die Maus und Tastatur des entfernten Rechners steuern und somit dem Anwender vor Ort direkte Unterstützung geben. Die aktive Fernsteuerung wird meist zur Fehlerbehebung und für Schulungen eingesetzt. |
| Firewall |
Eine externe (Netzwerk- oder Hardware-) Firewall (von engl. firewall [ˈfaɪəwɔːl] „die Brandwand“) stellt eine kontrollierte Verbindung zwischen zwei logischen Netzen her. Das könnten z. B. ein privates Netz (LAN) und das Internet (WAN) sein; möglich ist aber auch eine Verbindung unterschiedlicher Netzwerksegmente ein und desselben Netzwerks. Die Firewall überwacht den durch sie hindurch laufenden Datenverkehr und entscheidet anhand festgelegter Regeln, ob bestimmte Netzwerkpakete durchgelassen werden, oder nicht. Auf diese Weise versucht die Firewall das private Netzwerk bzw. das Netzsegment vor unerlaubten Zugriffen zu schützen. Von Regelverstößen einmal abgesehen, besteht die Funktion einer Firewall nicht darin, Angriffe zu erkennen und zu verhindern. Sie besteht lediglich darin, nur bestimmte Kommunikationsbeziehungen – basierend auf Absender- oder Zieladresse und genutzten Diensten – zu erlauben. Für das Aufspüren von Angriffen sind so genannte IDS-Module zuständig, welche durchaus auf einer Firewall aufsetzen können. Sie gehören jedoch nicht zum Firewallmodul. Eine Firewall besteht aus Soft- und Hardwarekomponenten. Hardwarekomponenten einer Firewall sind Geräte mit Netzwerkschnittstellen, wie Router oder Proxy; Softwarekomponenten sind deren Betriebssysteme sowie die Firewallsoftware, inklusive deren Paket- oder Proxyfilter. Die entscheidende Abgrenzung zur Personal Firewall ist, dass die Software einer externen Firewall nicht auf dem zu schützenden System selber arbeitet, sondern auf einem separaten Gerät läuft, welches im Datenverkehr zwischen den Netzen vermittelt. |
| FreeMail |
Freemail bezeichnet das Angebot einer E-Mail-Adresse zum Senden und zum Empfangen von E-Mails (elektronischen Briefen) zur kostenlosen Nutzung. Meist finanzieren sich solche Dienste von Freemail-Anbietern durch Werbung oder zusätzliche Funktionen, die gegen Gebühr gewährt werden. Neben einer Internetseite, durch die man E-Mails ansehen und versenden kann (Webmail), wird den Nutzern meist erlaubt, den E-Mail-Verkehr auch über E-Mail-Programme abzuwickeln; dabei wird zumindest in der Benutzeroberfläche keine Werbung eingeblendet. Bei manchen Anbietern ist jedoch für die Aktivierung des Zugangs über die Protokolle POP3 und IMAP ein Benutzereingriff erforderlich, weil in der Standardeinstellung dieser Zugang abgeschaltet ist. |
| FTP |
Das File Transfer Protocol [fʌɪl trɑːnsˌfəˌprəʊtəkɒl] (engl. für „Dateiübertragungsverfahren“, kurz FTP), ist ein im RFC 959 von 1985 spezifiziertes Netzwerkprotokoll zur Übertragung von Dateien über TCP/IP-Netzwerke. FTP ist in der Anwendungsschicht (Schicht 7) des OSI-Schichtenmodells angesiedelt. Es wird benutzt, um Dateien vom Server zum Client (Herunterladen), vom Client zum Server (Hochladen) oder clientgesteuert zwischen zwei Endgeräten zu übertragen. Außerdem können mit FTP Verzeichnisse angelegt und ausgelesen, sowie Verzeichnisse und Dateien umbenannt oder gelöscht werden. Das FTP verwendet für die Steuerung und Datenübertragung jeweils separate Verbindungen: Eine FTP-Sitzung beginnt, indem vom Client zum Control Port des Servers (der Standard-Port dafür ist Port 21) eine TCP-Verbindung aufgebaut wird. Über diese Verbindung werden Befehle zum Server gesendet. Der Server antwortet auf jeden Befehl mit einem Statuscode, oft mit einem angehängten, erklärenden Text. Die meisten Befehle sind allerdings erst nach einer erfolgreichen Authentifizierung zulässig. |
| GIF |
GIF (/dʒɪf/ oder /gɪf/) für Graphics Interchange Format (engl. Grafikaustausch-Format) ist ein Grafikformat mit guter verlustfreier Komprimierung für Bilder mit geringer Farbtiefe (bis zu 256 verschiedene Farben pro Einzelbild). Darüber hinaus können mehrere Einzelbilder in einer Datei abgespeichert werden, die von Webbrowsern als Animationen interpretiert werden. Ein heute nicht mehr gebräuchlicher Name des Formates ist GIFF (Graphics Interchange File Format). Geschichte: Das von Steve Wilhite entwickelte GIF-Format wurde 1987 von dem US-Online-Dienst CompuServe als Farbformat eingeführt, um das vorher benutzte RLE-Format zu ersetzen, das nur Schwarzweißbilder darstellen konnte. GIF wurde vor allem wegen seiner effizienten Kompression LZW populär. Die entstandenen Bilddateien benötigten deutlich weniger Speicherplatz als andere zu der Zeit übliche Grafikformate wie PCX oder MacPaint. Selbst große Bilder konnten so in vernünftiger Zeit übertragen werden, auch mit langsamen Modems. Zudem ermöglichte die offene Lizenz-Politik von CompuServe jedem Programmierer, das GIF-Format für eigene Anwendungen kostenlos zu implementieren, sofern dieser einen Hinweis auf das Urheberrecht des Online-Dienstes anbrachte. Dieses dürfte auch der Grund sein warum viele Bildbearbeitungsprogramme noch heute das Format als „Compuserve GIF“ bezeichnen. Auch ist die Fähigkeit, GIF-Dateien darstellen zu können, unter anderem deshalb Bestandteil jedes modernen Webbrowsers. Als das Internetzeitalter begann, war GIF neben dem Schwarz/Weiß-Bildformat XBM das zweite Standardformat für Bilder. Das heute dominierende JFIF-Format wurde erst nach der Einführung des Mosaic-Browsers üblich. Während das XBM-Format vollständig verdrängt wurde, konnte sich GIF behaupten, weil es – im Gegensatz zu JPEG – Transparenz und Animationen erlaubt. Die erste 1987 herausgebrachte GIF-Version war die Version „87a“. Im Jahr 1989 veröffentlichte CompuServe eine erweiterte Version, die „89a“ genannt wird. Man kann die Version an den ersten sechs Bytes einer GIF-Datei erkennen. Diese entsprechen entweder den ASCII-Zeichen GIF87a oder GIF89a. GIF hat die MIME-Typen image/gif oder image/giff. |
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Google ist der Name einer Suchmaschine des US-Unternehmens Google Inc.. Schätzungen sehen die Suchmaschine mit über 80 Prozent aller weltweiten Suchanfragen als Marktführer unter den Internet-Suchmaschinen.[1] Die Seite ging am 7. September 1998 als Testversion online, seitdem hat sich ihre Oberfläche nur geringfügig verändert. Durch den Erfolg der Suchmaschine in Kombination mit kontextsensitiver Werbung (siehe Google AdSense) konnte das Unternehmen Google Inc. eine Reihe weiterer Software-Lösungen finanzieren, die über die Google-Seite zu erreichen sind. Die Suche ist nach wie vor der Kernbereich des Google-Geschäftsfelds. Zeitweise verwendete Konkurrent Yahoo die Datenbanken für die eigene Suche. |
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| Grafik |
Grafik (griechisch γραφική [τέχνη], grafikí [téchni], „die Be-/Schreibende [Kunst]“) im weitesten Sinn ist der Sammelbegriff für alle künstlerischen oder technischen Zeichnungen sowie deren manuelle drucktechnische Vervielfältigung. In der engsten Begriffsverwendung bezieht sich Grafik allein auf die künstlerische Druckgrafik, die zur bildenden Kunst gehört. Eine Originalgrafik entsteht eigenständig, unabhängig von Vorlagen und in der Absicht, die Techniken der Druckgrafik für den künstlerischen Ausdruck zu nutzen. |
| Hacker |
Cracker umgehen Zugriffsbarrieren von Computer- und Netzwerksystemen. Das beinhaltet das Aushebeln von Schutzmechanismen einer Software durch Cracking, von der widerrechtlichen Manipulation kommerzieller Software bis hin zu einer legalen Crackerszene begeisterter Programmierer, die mithilfe ihrer eigenen CrackMes einen Sport auf geistiger Ebene praktizieren. Darüber hinaus ist die Abgrenzung des Crackerbegriffs nicht einheitlich: Das Jargon File verdeutlicht das Selbstverständnis der Akademischen Hackerkultur, eine Bezeichnung, die auf das ursprünglich akademische Umfeld jener Subkultur schließen lässt, nicht aber bedeutet, dass Hacken damals eine akademische Studienrichtung gewesen sei. Als Reaktion auf schlechte Presse will das Jargon File seit 1990 sämtliche Hacker, die ihre Aktivitäten betont auf die Umgehung von Sicherheitsmechanismen legen, ungeachtet ihrer Motivation nicht als Hacker, sondern als Cracker betitelt sehen. |

Internetlexicon